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07.11.2011:

Neues Behandlungsverfahren bei Refluxkrankheit



Als eine der ersten Kliniken in Deutschland wendet das Stadtkrankenhaus Schwabach jetzt ein neues medizintechnologisches Verfahren zur Behandlung von Menschen mit chronischer Refluxkrankheit an. Das LINX™ Reflux Management-System ist ein innovatives Verfahren, bei dem ein kleines, flexibles Band aus titanummantelten Magneten direkt oberhalb des Magens um die Speiseröhre gelegt wird. Die Anziehungskraft zwischen den Magneten hält den unteren Teil der Speiseröhre geschlossen, um einen Rückfluss von Magensäure und Galle (Reflux) zu verhindern. So wird die natürliche Barriere des Körpers gegen den ungewollten Rückfluss wieder hergestellt und die Symptome der chronischen Refluxkrankheit (GERD) werden eliminiert. Sowohl das Schlucken als auch Aufstoßen oder Erbrechen werden durch das LINX™ Reflux Management-System nicht behindert.

Die Häufigkeit der gastroösophagealen Reflux-Erkrankung (GERD) mit den Hauptsymptomen Sodbrennen und Aufstoßen hat sich in den letzten Jahrzehnten deutlich erhöht. In den meisten Fällen kann die Erkrankung nicht auf eine bestimmte Ursache zurückgeführt werden. Es gibt aber Faktoren, die zu ihrer Entstehung beitragen. Dazu gehören unter anderem Alkoholkonsum, Übergewicht und eine schlechte Körperhaltung. Auch Ernährung und Essgewohnheiten spielen eine wichtige Rolle: Fette und gebratene Speisen sowie große Mahlzeiten begünstigen die Refluxerkrankung. Wenn GERD unbehandelt bleibt, können schwere Komplikationen auftreten, darunter eine Veränderung der Schleimhaut in der Speiseröhre aufgrund des anhaltenden Säure-Rückflusses (Barrett-Ösophagus) oder sogar Speiseröhrenkrebs.4

Zur Linderung der Symptome werden normalerweise Medikamente (Protonenpumpenhemmer) verordnet, die den Reflux jedoch nicht unterbinden. Bei vielen Menschen halten die GERD-Symptome trotz regelmäßiger Einnahme hochdosierter Arzneimittel an. Eine alternative Behandlungsmethode, die bisher empfohlen wurde, ist eine Operation (die Fundoplikatio), bei dem ein Teil des Magens um die Speiseröhre gelegt wird. Das LINX™-System stellt eine vollkommen neue Behandlungsmöglichkeit für Menschen dar, deren Symptome sich mit Medikamenten nicht gut kontrollieren lassen, die sich aber keiner komplexeren Operation unterziehen möchten. Mit Hilfe dieses Eingriffs können die GERD-Symptome behandelt werden, ohne dabei die Anatomie des Magens verändern zu müssen.

Die Implantation des Magnetbandes dauert weniger als eine Stunde. Der Patient kann sofort wieder richtig Schlucken, sich am nächsten Tag wieder normal ernähren und innerhalb einer Woche seine gewohnten Aktivitäten aufnehmen.Eine über zwei Jahre angelegte Folgestudie zum LINX™-System belegt eine ausgezeichnete Linderung der GERD-Symptome und einen deutlich reduzierten Säure-Rückfluss.1 Das zeigen 86 Prozent der Patienten, die zwei Jahre nach der LINX™-Implantation ihre Medikamente gegen GERD vollständig abgesetzt hatten und 86 Prozent, die mit dem Verlauf ihrer Krankheit zufrieden waren

Dazu erklärt Privatdozent Dr. med. Thomas Horbach, Chefarzt der Chirurgie ”Die Refluxtherapie mittels des Magnetbandes stellt für Patienten eine neue Behandlungsoption dar, mit der sie relativ unkompliziert und dauerhaft von den unangenehmen Symptomen befreit werden. Die Lebensqualität der Patienten nimmt ohne das Sodbrennen wieder deutlich zu”.

06.10.2011:

Das Stadtkrankenhaus Schwabach begrüßt die „Neuen“



Am Mittwoch, den 04. Oktober begann für 25 junge Menschen am Stadtkrankenhaus Schwabach die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger. Drei von Ihnen steigen bereits ins zweite Ausbildungsjahr ein.

Zur offiziellen Begrüßung überbrachte Dr. Roland Oeser die Grüße des Oberbürgermeisters. Er wünschte den Schülern „eine interessante Ausbildungszeit sowie viel Spaß und Erfolg“. Geschäftführer Diakon Klaus Seitzinger beglückwünschte die angehenden Gesundheits- und Krankenpflegern zu ihrer Berufswahl: „Der Beruf des Krankenpflegers ist ein Beruf mit hoher gesellschaftlicher Bedeutung, hervorragenden Weiterentwicklungsmöglichkeiten aber das Wichtigste ein Beruf der Menschen hilft.“ so Seitzinger. Weiterhin begrüßten die Pflegedirektorin Johnanna Sturm und der ärztliche Direktor Dr. Valentin Klant die Schüler.

Um den Neuen den Einstieg zu „versüßen“ hatten die Schüler des Mittelkurses für jeden der neuen Schüler eine Schultüte vorbereitet. Die Ausbildung startet nun erst einmal mit sieben Wochen theoretischer Ausbildung in der Berufsfachschule für Krankenpflege, dann geht es in die Praxis.

In einer „Rallye“ das Haus kennenlernen

Um das Stadtkrankenhaus Schwabach besser kennenzulernen und sich zurechtzufinden veranstaltet die Schule auch immer einige Tage nach Beginn des neuen Schuljahres eine „Krankenhaus-Rallye“. In mehreren Gruppen begeben sich die Schüler auf die Suche nach Stationen, der EDV-Abteilung, der Hauswirtschaft oder der Pflegedienstleiterin. Haben Sie das Ziel erreicht, gilt es noch einige Aufgaben zu lösen die im Gespräch mit den Abteilungen erfragt werden können. Im Anschluss erstellen sie gemeinsam einen Plan des Hauses. Natürlich wäre auch eine klassische Führung durch Haus möglich, doch so macht es den Schülern mehr Spaß und sie müssen aktiv auf die Mitarbeiter zugehen. Spätestens Anfang November müssen sie beweisen, dass sie sich im Haus auskennen, denn dann haben sie ihren ersten Praxiseinsatz auf den Stationen.

29.09.2011:

Sprung ins Berufsleben



Strahlende Gesichter im Gaswerk: Nach drei Jahren Ausbildung konnten die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Krankenpflege endlich ihre Urkunden in den Händen halten. Dreizehn der 15 Schüler freuen sich über ihr erfolgreiches Examen und dürfen sich künftig Gesundheits- und Krankenpfleger/-innen nennen.

Krankenhausgeschäftsführer Diakon Klaus Seitzinger würdigte in seinen Glückwünschen das in die Ausbildung eingebrachte „Herzblut“ der fest angestellten Lehrkräfte, Honorardozenten und Praxisanleiter. Er dankte den Absolventen für ihre wertvolle Arbeit für das Stadtkrankenhaus. Laut Seitzinger bietet das Krankenpflegeexamen bei entsprechendem Engagement eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Spezialisierung und Weiterentwicklung. Wie man an seiner Person sehen könne, steht sogar der Weg bis zum Krankenhausmanager offen. Von ärztlicher Seite beglückwünschte Dr. Valentin Klant die Schüler und wünschte ihnen für die Zukunft viel Glück. Die Schulleiterin Heike Jacobsen, würdigte die Klasse als sehr motivierte und engagierte Gruppe, die stets bereit war sich auf die verschiedenen Unterrichte, Seminare und Exkursionen einzulassen.

Bei der Übergabe der Urkunden durch Heike Jacobsen und Kursleiter Peter Hertle wurde jeder Absolvent anhand einer kurzen, leicht ironisch gefärbten Charakteristik vorgestellt.
Besonders freute sich das Lehrerkollegium darüber zweimal „sehr gut“ vergeben zu können. Ljuljete Berisa hat die praktische Prüfung mit der Note 1 abgelegt, Eldar Saric die mündliche Prüfung. Für die beiden Auszubildenden, die das Examen im ersten Anlauf nicht bestanden haben, gibt es die Möglichkeit dies zu wiederholen. Heike Jacobsen ist sich sicher, dass es beim zweiten Anlauf klappen wird.

Nach dem formalen Teil der Feier, zu der viele Angehörige, Freunde der Absolventen sowie Mitarbeiter des Stadtkrankenhauses erschienen waren, sorgte die Rock´n´Roll & Country-Band „The Stickshifts“ für kraftvolle Musik und Tanzgelegenheit. Alle „frisch Examinierten“ haben bereits einen Arbeitsplatz gefunden, fünf von ihnen bleiben dem Stadtkrankenhaus Schwabach erhalten.

02.08.2011:

Ärztin erhält rennomiertes Stipendium



Während der diesjährigen Jahrestagung der Vereinigung der Bayerischen Chirurgen wurde das Gerd-Hegemann-Reisestipendium an  Dr. Sophie Krüger, Funktionsoberärztin der Chirurgischen Abteilung des Stadtkrankenhauses, verliehen.

Prof. Gerd Hegemann war von 1955 bis 1977 Ordinarius für Chirurgie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen. Er war als Leiter der Chirurgischen Universitätsklinik in allen Gebieten der Chirurgie bewandert, als Universalist betrieb er aber mit großem Weitblick für die Zukunft  die Spezialisierung der operativen Medizin. In seiner Amtszeit wurden Lehrstühle für Neurochirurgie, Urologie, Orthopädie und  Anästhesiologie begründet. Auch die Chirurgie gliederte er in seiner Klinik in Teilbereiche wie Unfall-, Herz-, Kinder- und plastische Chirurgie. Die Möglichkeiten der Endoskopie und minimal invasiven Chirurgie sah er bereits lange vor anderen und förderte deren Entwicklung.

Sein eigener Schwerpunkt lag in der Abdominal- und Herzchirurgie.  Als erster deutscher Chirurg behandelte er durch Anlage eines Venenbypasses auf ein Herzkranzgefäß Durchblutungsstörungen am Herzen. Aus seiner Schule gingen mehr als 50 Lehrstuhlinhaber und Chefärzte von  Kliniken hervor. Anläßlich seines 85. Geburtstages stifteten seine Schüler der Bayerischen Chirurgenvereinigung den Grundstock für das nach ihm benannte Reisestipendium, das nun jährlich an junge chirurgische Fachärzte  vergeben wird, um ihnen den Besuch von bedeutenden chirurgischen Zentren des nicht-europäischen Auslandes zur Fortbildung zu ermöglichen.

Das Stipendium wurde heuer zum 12. Mal vergeben. Dr. Krüger ist die erste nicht an einer Universitätsklinik tätige Chirurgin, der das Stipendium verliehen wird. Sie wird mehrere Kliniken in den USA besuchen, um ihre Kenntnisse in minimal invasiver Chirurgie zu vertiefen und damit dazu beitragen, dass der Status des Stadtkrankenhauses als überregionales Referenzzentrum weiter ausgebaut wird.

Neuartiger Magenschrittmacher hilft Adipositas-Patienten beim dauerhaften Abnehmen



Das Stadtkrankenhaus Schwabach  hat als erste Klinik in Deutschland einem Patienten einen neuartigen Magenschrittmacher implantiert. Das abiliti-System bietet stark übergewichtigen Patienten eine Behandlungsmethode, die zu einer erheblichen Gewichtsabnahme führt ohne die typischen Nebenwirkungen anderer chirurgischer Verfahren.

Links zum Thema:

Adipositaschirurgie am Stadtkrankenhaus
abiliti-System

Artikel und Beträge zum Thema abiliti-System



Nürnberger Nachrichten

Augsburger Allgemeine

Beitrag Frankenfernsehen


 

   
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