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30.07.2011:

Kindergartenkinder zu „Rettungszwergen“ ausgebildet



An der Berufsfachschule für Krankenpflege des Stadtkrankenhauses war plötzlich „der Teufel los“! 22 Kinder des Waldemar-Bergner-Kindergartens Schwabach lernten dabei wie man mit Gefahrensituationen umgeht. Die Schüler des 2. Ausbildungsjahres hatten fünf Themen mit selbst gestalteten Plakaten anschaulich aufbereitet.

In kleinen Gruppen ging es von Station zu Station: So mussten auf Plakaten für Orte wie Schwimmbad, Zuhause oder Spielplatz Gefahren erkannt und den „Gefahrenteufeln“ Feuerteufel, Stromteufel, Sturzteufel und Scherenteufel zugeordnet werden. Weitere Themen waren die Versorgung von Wunden und Insektenstichen. Den größten Spaß hatten die Kinder an der Station Bewusstlosigkeit. Jeder durfte auf den ausgelegten Matten einen Ohnmachtsanfall simulieren und wurde von seinen Helfern in die stabile Seitenlage gebracht. In der letzten Station ging es darum, dass es das wichtigste ist sich Hilfe holen und einen Notruf abzusetzen.

Für jede absolvierte Station gab es einen Stempel auf den von den Schülern vorbereiteten Stempelkarten. Zum Schluss bekamen alle Kinder eine Urkunde über die absolvierte „Ausbildung zum Rettungszwerg“ überreicht. Die Aktion war nicht nur ein Riesenspaß für die Kinder. Auch die Schüler der Berufsfachschule hatten sehr viel Spaß. Außerdem hatten Sie Gelegenheit das erst kürzlich in einem Seminar erworbene Wissen zum Thema „Anleitung und Beratung“ in die Praxis umzusetzen.

19.05.2011:

Neues endoskopisches Behandlungsverfahren zur Vorbeugung des Speiseröhrenkrebses



Am Stadtkrankenhaus Schwabach wurde erstmals bei zwei Patienten ein neues innovatives endoskopisches Behandlungsverfahren zur Vorbeugung des Speiseröhrenkrebses durchgeführt.

Dabei handelt es sich um eine sogenannte Radiofrequenzablation von krankhaften Schleimhautbezirken. Diese entstehen bei einer mit Sodbrennen vergesellschafteten Erkrankung der unteren Speiseröhre, dem sogenannten Barrett-Syndrom. Werden hierbei im Rahmen einer Magenspiegelung (Gastroskopie) sogenannte Krebsvorläuferzellen (Dysplasien) nachgewiesen, müssen diese behandelt werden, um die Entstehung von Tumoren zu verhindern.

Diese erkrankten Bezirke können nun während einer gastroskopischen Untersuchung mit dem sogenannten HALO-System durch die Anwendung von hochfrequentem Strom effektiv zerstört werden. „Die Behandlung erfolgt endoskopisch, also ohne Operation, in einer medikamentös herbeigeführten Tiefschlafphase und dauert ungefähr dreißig Minuten“, wie der Chefarzt der Inneren Abteilung  Dr. Andreas Stegmaier erklärt. Danach werden die Patienten noch für ein bis zwei Tage stationär überwacht, bevor sie nach Hause entlassen werden können. Derzeit ist die Behandlung noch sehr teuer, so dass der Stromgenerator für den Patienten jeweils angemietet werden muss. Eine Kostenübernahme der Krankenkasse vorausgesetzt, ist sie derzeit aber ein sehr innovatives und für den Patienten schonendes Verfahren zur Entfernung der erkrankten Speiseröhrenschleimhaut.

23.03.2011:

Zentraler Untersuchungsbereich eingeweiht



Am vergangenen Mittwoch wurde im Stadtkrankenhaus Schwabach der neue zentrale Untersuchungsbereich (ZUB) eingeweiht. Nach über einem Jahr Bauzeit können bald Patienten in den neuen Räumlichkeiten empfangen werden. Im ZUB befinden sich sechs Untersuchungsräume und ein Ruheraum mit fünf Plätzen für die Überwachung von Patienten.

Die neuen Räume befinden sich in der ehemaligen Radiologie neben der Notaufnahme im Erdgeschoß des Krankenhauses. Die Kosten für den Umbau betrugen rund eine halbe Million Euro, gefördert mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket und mit Unterstützung der Stadt Schwabach.

Geschäftsführer Klaus Seitzinger freute sich unter Anderem über Gäste aus der Schwabacher Ärzteschaft, des Stadtrates sowie der Rettungsdienste und deren Interesse am Stadtkrankenhaus. „Mit dem zentralen Untersuchungsbereich haben wir ein Schmuckstück bekommen“ sagte er in seiner Begrüßung. „Ein großer Dank gilt den Patienten und Mitarbeitern, die die Beeinträchtigungen während der Bauphase erduldet haben“ sagte er weiter. Den geistlichen Segen steuerte Pfarrer Ekkehard Aupperle bei. Er stellte die neue Arbeitsstätte unter den Segen Gottes.

23.03.2011:

Babyboom in der ersten Frühlingswoche



10 der 11 "Neu-Schwabacher"

Allerhand zu tun gibt es für die Schwestern, Hebammen und Ärzte der Abteilung Geburtshilfe: In der ersten Frühlingswoche kamen im Stadtkrankenhaus mit 11 Kindern eine Fussballmannschaft auf die Welt. Die Kinder wurden pünktlich zum Frühlingsanfang geboren. Ob es Zufall ist, dass die Fussball-Weltmeisterschaft neun Monate zurück liegt?

Das Stadtkrankenhaus gratuliert den frischgebackenen Eltern!

25.02.2011:

Traumanetzwerk Mittelfranken zertifiziert – Stadtkrankenhaus Schwabach ist dabei



Dr. Iris Trompler, Departmentleiterin der Unfallchirurgie und Orthopädie am Stadtkrankenhaus Schwabach hat sich für die Zertifizierung als Traumazentrum eingesetzt und freut sich nun über das offizielle Zertifikat

Um die Notfallversorgung in der Region zu verbessern, haben sich 12 Kliniken zum Traumanetzwerk Mittelfranken zusammengeschlossen. Am gestrigen Mittwoch gab es dafür für 11 Kliniken offiziell die Zertifikate, welche durch eine externe Firma (Diocert) im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) vergeben wurden. Auch das Stadtkrankenhaus Schwabach engagiert sich im Traumazentrum.

Das wichtigste Ziel dieses Projektes ist eine Verbesserung in der Versorgung von Schwerverletzten in der Region. Durch eine strukturierte Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Kliniken und den Rettungsdiensten wird in Zukunft die verbesserte Versorgung von Schwerverletzten gewährleistet werden. Das Stadtkrankenhaus Schwabach wurde bereits am 30.11.09 als lokales Traumazentrum zertifiziert. Neben dem Stadtkrankenhaus sind die Uniklinik Erlangen, das Klinikum Fürth, die Kreisklinik Gunzenhausen, das Krankenhaus Nürnberger Land, die Klinik Neustadt a. d. Aisch, das Klinikum Nürnberg, die Kliniken Dr. Erler Nürnberg, das Klinikum Neumarkt, das St. Theresien-Krankenhaus Nürnberg und das Krankenhaus Rummelsberg als Traumazentren zertifiziert.

Nun folgte die Zertifizierung des gesamten Netzwerkes. Die Kliniken sind nun zur Zusammenarbeit in der Versorgung von Schwerverletzten verpflichtet. „Im Bedarfsfall steht ohne zeitaufwändige Suche immer ein Haus zur Verfügung, das spezielle Verletzungen versorgen kann“ erklärt Dr. Iris Trompler, Departmentleiterin der Unfallchirurgie und Orthopädie am Stadtkrankenhaus. Über ein „Traumatelefon“ ist sofort ein kompetenter Ansprechpartner verfügbar. „Bei der Versorgung und Behandlung der Unfallopfer kommt es oft auf jede Sekunde an”, führt die Fachärztin weiter aus. Bei einem schweren Unfall geht es für das Opfer oftmals um Leben oder Tod umso wichtiger ist eine effektive, strukturierte Zusammenarbeit in diesem Bereich.

03.02.2011:

Endspurt im "ZUB"



Der Bau des neuen „ZUB“ (Zentraler Untersuchungsbereich)  geht nach fast einem Jahr Bauzeit in die Endphase. Wo sich jetzt noch geschäftige Handwerker tummeln um Böden und Kabel zu verlegen, werden bald Patienten behandelt.

Die großzügige Erweiterung der Untersuchungs- und Behandlungsräume in der Patientenaufnahme soll bis Anfang März diesen Jahres abgeschlossen sein. Ziel ist es, attraktive Räumlichkeiten für Patienten und Mitarbeiter zu schaffen und eine Verbesserung der Patientenbetreuung dadurch zu erreichen, dass Notfallpatienten und einbestellte Patienten getrennt werden können.

Weite Wege, unterschiedliche Ansprechpartner und Doppeluntersuchungen fallen weg - ein Gewinn für Patienten wie für Klinikpersonal, da alle Eingangsuntersuchungen in den neuen Räumlichkeiten stattfinden. Ebenso werden sämtliche Patientendaten für Administration, Pflege und Ärzte werden im ZUB zentral erfasst.

03.01.2011:

Internetseite zertifiziert



Das Stadtkrankenhaus Schwabach hat als eines von 497 Krankenhäusern am Wettbewerb „Deutschlands beste Klinikwebseite“ erfolgreich teilgenommen. Das „imedOn-Zertifikat“ bescheinigt eine patientenfreundliche Webseite. Von den 497 Krankenhäusern, die sich zum Wettbewerb angemeldeten, haben lediglich 116 die Kriterien erfüllt - darunter auch die Internetseite des Stadtkrankenhauses Schwabach.

Ausrichter dieses alljährlichen Wettbewerbs sind der Pharmahersteller Novartis und das Deutsche Zentrum für Medizinmarketing. Um die Qualität der medizinischen Webseiten noch mehr zu fördern, wurde Anfang 2009 die „Initiative Medizin Online“ ins Leben gerufen. Auf der Basis von Forschungsergebnissen des Deutschen Zentrums für Medizinmarketing wurden die imedOn-Kriterien entwickelt, die die Grundlagen wie rechtliche wie technische Bedingungen sowie Kreativität und Design, Benutzerfreundlichkeit, Barrierefreiheit, organisatorische und medizinische Themen einer patientenfreundlichen Webseite abdecken.

Jede zum Wettbewerb angemeldete Internetseite wurde von unabhängigen Gutachtern geprüft und bewertet. Ergänzt wurden die Bewertungen auch durch 3.000 Patientenmeinungen.

   
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