So geht gutes Leben mit dem Schmerz

Schmerzen hat wohl jeder von uns schon mal erlebt. Sie können ziehen, stechen oder po-chen und uns die Tränen in die Augen treiben. Schmerz ist ein wichtiges Warnsignal des Körpers, weil etwas nicht stimmt. Zum Beispiel liegt eine Verletzung vor, man ist krank oder macht eine falsche Bewegung. In den meisten Fällen verfliegen die Schmerzen wieder, sobald die Ursache behoben ist. Doch das ist nicht immer so.

Die Besucher konnten am 2. Tag des Chronischen Schmerzes im Stadtkrankenhaus Schwabach die Bausteine der multimodalen Schmerztherapie ausprobieren - zum Beispiel bei der Klangschalentherapie.

Etwa 15 Millionen Deutsche leiden dauerhaft unter chronischen Schmerzen, die nicht mehr nachlassen und den Alltag der Betroffenen komplett umkrempeln. Bei diesen chronischen Schmerzpatienten hat das körpereigene Warnsystem auf Dauerbetrieb geschaltet; der Schmerz ist selbst zur Krankheit geworden.

Versorgungslücke in der Region geschlossen 

„Wir freuen uns, dass das Stadtkrankenhaus Schwabach dank der Kooperation mit Dr. med. Thomas Schramm eine kompetente Anlaufstelle für die betroffenen Patienten in der Region aufgebaut hat, ihnen eine bestmögliche Behandlung sicherstellt und auf dem Weg zu einem Stück mehr Lebensqualität professionell zur Seite steht“, so Oberbürgermeister Matthias Thürauf bei der Eröffnung des 2. Tages des Chronischen Schmerzes am 25. April 2015 im Stadtkrankenhaus Schwabach. „Die Zahlen belegen: Wir haben eine echte Versorgungslücke schließen können. Die Betroffenen nehmen unser Angebot an, die Entscheidung zur Zusammenarbeit mit Dr. Schramm war goldrichtig“, so auch Stadtkrankenhaus-Geschäftsführer Diakon Klaus Seitzinger.

Vorträge und Mitmachaktionen beim Infotag

Wie schon im vergangenen Jahr war der Fortbildungstag zum Chronischen Schmerz im Stadtkrankenhaus Schwabach gut besucht. „Ich freue mich, dass so viele Menschen die Gelegenheit nutzen, unser Team sowie das Therapieangebot näher kennenzulernen“, so Dr. med. Thomas Schramm. Gemeinsam mit seinem Team, bestehend aus Physio- und Ergotherapeuten, psychologischen Psychotherapeuten, östlichen und westlichen Körpertherapeuten sowie Kunst- und Klangtherapeuten, hatte er ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Insbesondere die Mitmachaktionen am Nachmittag unter dem Motto „Schmerztherapie zum Anfassen“ stießen bei den Besuchern auf großes Interesse.

Interdisziplinärer Behandlungsansatz

Im November 2013 wurde die Schmerztherapie im Stadtkrankenhaus Schwabach eingerichtet. Mittlerweile behandelt das Team um Dr. Schramm Patienten in drei parallelen Kleingruppen in eigens umgebauten Räumlichkeiten. „Unser Modell der multimodalen, stationären Therapie verfolgt das Ziel, die Patienten aktiv in den Schmerz-Verlern-Prozess einzubeziehen“, erklärt Dr. Schramm. Sein Behandlungsansatz ist interdisziplinär und basiert auf der Verbindung verschiedenster Therapieansätze: von der klassischen Schulmedizin, der psychologischen Betreuung und Biofeedbackbehandlung über Physio-, TENS- und Ergotherapie bis hin zu  Klang-, Kunst-, Fußreflexzonen-, Cranio-Sacraler Therapie, Akupunktur und Tai Chi / Qi Gong Übungen. Dabei wird jede Behandlung individuell mit dem Patienten und innerhalb des Teams abgesprochen: So unterschiedlich die Art des Schmerzes, so unterschiedlich die Zusammensetzung der Therapie.

Weitere Informationen zum Leistungsportfolio der Schmerzpraxis Dr. Schramm gibt es im Internet unter www.schmerzpraxis.net.