Mehr stationäre Patienten behandelt

Mehr stationäre, etwas weniger ambulante Patienten: Das Krankenhaus Schwabach hat im vergangenen Jahr ein insgesamt stabiles Ergebnis erwirtschaftet. Rund 7.800 Patienten wurden stationär und rund 12.000 Patienten ambulant behandelt,

Oberarzt Dr. med. Harald Meister leitet ab sofort die Abteilung für Innere Medizin

Zum Vergleich: Im Vorjahr waren es 7.600 stationäre und 14.000 ambulante Patienten. "Erfreulich ist, dass uns immer mehr stationäre Patienten aus Schwabach sowie aus angrenzenden Städten und Gemeinden das Vertrauen aussprechen", so Geschäftsführer Diakon Klaus Seitzinger. „Das zeigt, dass unser Haus als Gesundheitsversorger Nummer eins vor Ort akzeptiert wird. Wir freuen uns, dass wir mit unserem neuen Partner der Diakonie Neuendettelsau ab dem 1. Januar 2018 an diesen Erfolg anknüpfen und die überregionale Bedeutung unseres Hauses weiter ausbauen können.“ Dank der Beteiligung der Diakonie mit 75 Prozent können zukünftig noch mehr Leistungen und medizinische Kompetenz angeboten werden. Konzepte hierzu werden bereits vorbereitet.

Endoprothetische Behandlungen auf Rang vier

In den meisten Fällen kamen wie schon im Vorjahr Patienten mit Erkrankungen der Verdauungsorgane in die Regelsbacher Straße. Die Abteilung für Innere Medizin, die nach dem Abschied von Chefarzt Dr. med. Andreas Stegmaier von Oberarzt Dr. med. Harald Meister ebenso  professionell weitergeführt wird, genießt weiterhin ein sehr hohes Vertrauen bei den Patienten. Nach Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems sowie Schlaganfällen hat sich das Krankenhaus Schwabach im vergangenen Jahr aber auch bei der Endoprothetik an Knie oder Hüfte profilieren können - diese Indikationen sind im Ranking vom achten auf den vierten Platz geklettert. Einen Anteil daran haben sicher auch die erfolgreichen Zertifizierungen der Fachabteilungen. So wurde im November die Stroke Unit als regionale Stroke Unit zertifiziert; im Dezember konnte das EndoprothetikZentrum Schwabach seinen Qualitätsanspruch im Rahmen des Überwachungsaudits im EndoCert-Verfahren erneut unter Beweis stellen.

Des Weiteren in den Top Ten der Indikationen: Patienten mit chronischen Schmerzen, Hautverletzungen, Erkrankungen der Atmungs- oder Harnorgane, Stoffwechselerkrankungen, aber auch Alkoholvergiftungen. "Fest steht, dass wir unseren Patienten in allen Bereichen eine umfassende und professionelle Grundversorgung sicherstellen können“, so Diakon Seitzinger weiter.

Top Ten der Indikationen 2017

Platz 1:            Verdauungsorgane

Platz 2:            Herz-/Kreislaufsystem

Platz 3:            Schlaganfälle sowie Krankheiten und Störungen des Nervensystems

Platz 4:            Endoprothetik Knie/Hüfte

Platz 5:            Schmerztherapie

Platz 6:            Hautverletzungen

Platz 7:            Atmungsorgane

Platz 8:            Harnorgane

Platz 9:            Stoffwechselerkrankungen

Platz 10:          Alkoholintoxikation

Top Ten der stationären Patienten 2017

Sicher kommen die meisten stationären Patienten direkt aus Schwabach - sie nutzen ihr Krankenhaus vor Ort als erste Anlaufstelle. Aber 43 Prozent der Patienten stammen aus Städten und Gemeinden in der Nachbarschaft - aus Nürnberg, Wendelstein oder Abenberg. „Eine Umfrage unter unseren Patienten hat ergeben, dass wir von 83 Prozent weiterempfohlen werden“, erklärt Diakon Klaus Seitzinger. „So spricht sich unser Ruf auch außerhalb von Schwabach herum und bringt Menschen aus der Nachbarschaft dazu, auf unsere Expertise zu vertrauen."

Platz

Stadt/Gemeinde

Stationäre Patienten

1

Schwabach

3.927

2

Nürnberg

1.213

3

Wendelstein

439

4

Rednitzhembach

374

5

Schwanstetten

260

6

Kammerstein

165

7

Rohr

160

8

Roßtal

140

9

Roth

118

10

Abenberg

94

Neue Anlage soll Stromversorgung noch sicherer machen 

Doch nicht nur im medizinischen Bereich setzt das Krankenhaus auf eine stetige Verbesserung der Qualität und Patientenzufriedenheit - auch hinsichtlich der technischen Ausstattung wird 2018 kräftig investiert. Ein Großprojekt wird die Erneuerung der Sicherheits-und Starkstromanlagen. Im Falle eines Netzausfalles soll die neue Netzersatzanlage dafür sorgen, dass lebensnotwendige Geräte wie zum Beispiel Intensivüberwachungsmonitore oder Beatmungsgeräte maximal für Bruchteile von Sekunden ausfallen können - und dass die gesamte Stromversorgung im Krankenhaus in ebenfalls nur wenigen Sekunden wieder hergestellt werden kann. Die Investitionssumme für die Anlage liegt bei rund 774.000 Euro; der Freistaat Bayern übernimmt mit einer Fördersumme von 713.000 Euro davon den Großteil.