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Kooperationspartner Universitätsklinikum Erlangen-Nürnberg



2004 erhielt das Stadtkrankenhaus Schwabach den Status eines Lehrkrankenhauses der Universität Erlangen-Nürnberg. In einem Kooperationsvertrag wurde die Zusammenarbeit zwischen dem Stadtkrankenhaus und dem Universitätsklinikum Erlangen sowie die Ausbildung der Studenten im praktischen Jahr vereinbart.

Dieser Kooperationsvertrag wurde im 2007 erneuert. Dabei spielte die inzwischen erzielte Kooperation im medizinischen Bereich und auch die hohe Qualität der Studentenausbildung eine maßgebliche Rolle.

Das Stadtkrankenhaus Schwabach ist  mittels Teleradiologie mit dem Unversitätsklinikum vernetzt. Eine Online-Bildübertragung ist an das Institut für Diagnostische Radiologie und die Neuroradiologie möglich. Damit ist 24 Stunden täglich, 7 Tage die Woche, eine Befundbesprechung mit den Radiologen, Chirurgen, Neurologen und Neurochirurgen und anderen Disziplinen der Universität möglich.

Gefäßsprechstunde

Am Stadtkrankenhaus Schwabach hat sich in Kooperation mit dem Leiter der Abteilung Gefäßchirurgie der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikums, Herrn Prof. Dr. med. Lang, eine gefäß-chirurgische Sprechstunde im 14-tägigen Rhythmus etabliert. Die hierfür erforderliche radiologische Diagnostik wird im Stadtkrankenhaus durchgeführt.

Tumorboard

Das Stadtkrankenhaus Schwabach ist mittlerweile fest integrierter Partner im Tumorboard des Universitätsklinikums Erlangen. Das Stadtkrankenhaus Schwabach hat in den letzten 2 Jahren über 200 Tumorpatienten in Erlangen einem hochkompetenten Spezialistengremium vorgestellt und diese Patienten nach den dabei erarbeiteten Empfehlungen behandelt.

Durch diese engen Kontakte, auf dem Boden eines Kooperationsvertrages, können wir in komplizierten Fällen, die die Möglichkeiten unseres Stadtkrankenhauses überschreiten, schnell, unbürokratisch und patientenorientiert eine Weiterbehandlung im Universitätsklinikum Erlangen organisieren.

Adipositaszentrum

Mit der Aufnahme der Tätigkeit am Stadtkrankenhaus Schwabach durch Priv. Doz. Dr. Thomas Horbach am 01.01.2007 wurde das Adipositaszentrum des Universitätsklinikums Erlangen um einen weiteren Standort erweitert. Im bisherigen Adipositaszentrum des Universitätsklinikums hatten sich die Chirurgische Klinik und die Psychosomatische und Psychotherapeutische Abteilung der Psychatrischen Klinik zusammen mit Kollegen mit der pädriatrischen Endokrinologie, des Instituts für diagnostische Radiologie, der Abteilung für Hand- und plastische Chirurgie, der Kinderchirurgie und der Endokrinologie zusammengeschlossen, um gemeinsam eine strukturierte Adipositastherapie bei krankhaft Adipösen durchzuführen. Seit 1997 wird hierzu in der chirurgischen Universitätsklinik eine Spezialsprechstunde betrieben. In dieser Sprechstunde werden pro Woche ca. 20 Patienten ambulant behandelt. Sie zeichnet verantwortlich für die Vor- und Nachbetreuung operativer Patienten und für die Koordination der Behandlungspfade. Durch die Kooperation mit dem Stadtkrankenhaus ist es nun möglich geworden, die Kapazität der Sprechstunde deutlich zu erweitern. Zusätzlich zur Adipositas-Spezialsprechstunde am Stadtkrankenhaus Schwabach werden hier auch adipositas-chirurgische Eingriffe im gleichen Umfang wie am Universitätsklinikum vorgenommen.

Der Kooperationsvertrag ermöglicht ein Tätigwerden von spezialisierten Ärzten, Krankenpflegepersonal und Ernährungswissenschaftlern an beiden Standorten. Insbesondere kann Patienten mit sehr ausgeprägtem Übergewicht und schweren Begleiterkrankungen dann die Option auf die intensivmedizinische Behandlung adipöser Risikopatienten in der Klinik für Anästhesiologie des Universitätsklinikums geboten werden. Das Adipositaszentrum befindet sich in kontinuierlichem Wachstum. Am Stadtkrankenhaus Schwabach ist zwischenzeitlich eine Diplom-Oecothrophologin mit der Betreuung der Adipösen betraut.

 

Myastenia gravis
Zur Betreuung von Patienten mit Myasthenia gravis hat sich eine enge Kooperation mit dem Neuromuskulären Zentrum der Neurologischen Universitätsklinik entwickelt. Im Rahmen der Behandlung dieser Muskelerkrankung ist die Entfernung der Thymusdrüse in der Regel indiziert. Dieser Eingriff war früher nur durch aufwendiges Eröffnen des Brustkorbs möglich. Das Stadtkrankenhaus Schwabach bietet die Option der thorakoskopischen Thymusdrüsenentfernung. Dieser Eingriff wird sonst nirgendwo im nordbayerischen Raum angeboten. Die postoperative Nachbetreuung der Patienten wird durch das Neuromuskuläre Zentrum sichergestellt.

   
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